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Dienstag, 29. November 2016

Krautrouladen kamen aus dem Rohr

Krautrouladen kamen aus dem Rohr, suchten – einmal flankiert von Kartoffeln, einmal von Polenta – den Gaumen heim, und zeitigten eine gustatorische Wahrnehmung mit registrierten Messwerten in der oberen Halbperiode einer extrahierten Hirnnerven-Sinusschwingung. Bei den schwer arbeitenden Knechten der Wangenschleimhäute entfachte diese Geschmacksexplosion einen Jubelsturm.

Bald schon werden die Knechte der Lippen- und Wangenschleimhaut jubeln.

Dienstag, 15. November 2016

Blizzards in Schweden – ein Kurzurlaub

So. In den letzten Wochen waren wir etwas abgetaucht. Unser Job nahm uns doch ziemlich in Anspruch, vor allem aber waren es die Vorbereitungen auf unsere Schweden-Stipvisite, die leidlich Puste kosteten. Am 6. November war es dann soweit, wir stiegen in München in den ICE, und ab ging es nach Kopenhagen. In Malmö hatten wir ein Leihauto gemietet, und nach Göteborg steckten  wir bereits in einem Schneesturm fest – manche Fahrer vor uns kamen die Steigung auf der schneebedeckten Fahrbahn nicht mehr hoch. Die Witterung ließ es auch nicht zu, dass wir zu unserer Hütte gelangten, das heißt: es wäre theoretisch schon gegangen, aber praktisch ein Wahnsinn gewesen: Bei Minus sieben Grad in einem Schlauchkajak über einen teilweise schon zugefrorenen See inklusive Schneefall paddeln, naja, muss man ja nicht mehr wirklich viel dazu sagen, oder? Noch dazu rund 30 Kilometer von jeglicher Zivilisation entfernt in der Wildnis. Der Entschluss war schnell gefasst, und wir verbrachten anschließend einige schöne Tage am Vänern in Karlstad und Örebro. Bei der Rückfahrt machten wir einen Abend lang noch Malmö unsicher, und dann ging's per Öresundståg wieder nach Kopenhagen (die Retourfahrt von Schweden nach Dänemark übrigens direkt, die Hinfahrt läuft über Kopenhagen Airport ab, mit dortigem Umsteigen und anschließenden Grenzkontrollen), und von dort in den (Diesel-) ICE bis Hamburg. Etwas geschafft, aber wohlbehalten sind wir seit vergangenem Wochenende wieder daheim. Auf geht's zu neuen Taten!

Ich konnte nicht widerstehen.

2 "Enkel"-Tickets von Malmö nach Kopenhagen.

Im Bauch der Fähre beim Aussteigen aus dem ICE nach dem Ablegen in Puttgarden.

Ein Blizzard in Schweden – hier nach Göteborg gen Trollhättan. Vordermänner verhängt.

Auch Kultur muss sein – wie hier in der Behrn-Arena: Örebro vs Karlskrona (ca. 5000).

Sportlich betätigt in Malmö bei einem Festivalbesuch im "Inkonst".


Dienstag, 18. Oktober 2016

Wenn die Linse aus dem Objektiv knallt

Das Los eines fotografierenden Sport-Journalisten kann manchmal sein:
- Anpöbelungen seitens der Zuschauer
- Ausgesetztsein widriger Wetterbedingungen
- Langeweile bezüglich fehlender Action am Spielfeld
- Neid wegen Nicht-Bier-Trinken-Dürfens
- Zeitgedränge – keine Möglichkeit für eine gemütliche Pfeife
- und Beschädigung der Kamera bzw. des Objektives

Letzteres knallte mir kürzlich im WC nach einem Fußballspiel senkrecht auf den Fliesenboden. Ich hatte vergessen, dass ich unter meine Jacke, die am Kleiderhaken an der Tür prangte, zuvor die Kamera hingehängt hatte. Beim Abnehmen der Jacke zog ich den Kameraschlauf dahinter mit - und schon war es geschehen. Glücklicherweise bekam das Kameragehäuse nichts ab, allerdings war das Objektiv (Canon 70-200, 2,8) grob gesehen gleich teuer als die Kamera (Mark III). Mal sehen, ob es mich nach dem Kostenvoranschlag für eine Reparatur herbeutelt.

Die Linse gehört eigentlich ins Objektiv, gell.

Montag, 10. Oktober 2016

Das Schubladen-Inferno verliert seinen Status

Vorbereiten für die nächstjährige räumliche Veränderung, selbst das Schubladen-Inferno kann keine zwingenden Gründe einer Enthaltung entgegensetzen.

Das Schubladen-Inferno wird vom Verantwortlichen seines Status' beraubt.

Montag, 3. Oktober 2016

Huch und hurra! Jetzt kommt's ganz dick!

Ja sag' mal! Wat'n dat? Has du nicht jesehn! Differential geometrische Existenzquallen ohne säuerlich sichtbarer stofflicher Prädikatenlogik? Oder eine per se und a priori multiple Design-Synthesis? *kopfgraul* Tja. Die Kunst des Lernens hat sich in diesem Objekt womöglich verselbständigt. Für diesen Satz bekomm' ich jetzt von Fr. Khandro wohl einen Rüffel. Nun, es ist einfach: Diese Hauspatschen für den Winter wurden – um sie kleiner zubekommen – grad ein paar Mal durch die Waschtrommel gedrillt, jetzt warten die beiden künstlich fraktal zerknautschten Objekte der wollenen Begierde auf simple einfallendes elektromagnetisches Spektrum, kurzum: strukturierte Sonneneinstrahlung zwecks Trocknung. Und dann ... werden die Patschen über obszön gebeulte Füße gestreift. Wenns' denn kalt wäre. Ach, mir fällt ein, ich muss noch was besorgen (der Wasserhahn tropft).

Vielleicht eine obszöne Anordnung – geil ist es trotzdem.

Dienstag, 20. September 2016

Welche Farben wird unsere Hütte bekommen?

Wir haben ungefähr schon gewusst, welche Farben unsere Schweden-Hütte im Innenbereich bekommen soll – sonst hätte eine Einigung am Balkon wohl länger gedauert als nur zwei Stunden. Übrig geblieben sind ein leichtes Grün – und ein mattes Weiß. Eventuell noch ein feines Grau-Blau. Ich darf hier jetzt nicht mehr über die Stränge gehen, denn wenn Fr. Khandro das liest, gibt's wieder saftige Diskussionen! Von wegen: "Haben wir das nicht besprochen?!" Oder: "Wir haben uns doch darauf geeinigt!" Oder: "Wie kommst du jetzt auf diese Farbe – gefällt dir das wirklich?" Nein, nein, Fr. Khandro, alles im Lot. Allerdings, wenn ...

Welche Farben wird unsere Hütte in Schweden bekommen?

Montag, 12. September 2016

Garnknäuel-Kette auf Champs-Élysées

Nach dem sommerlichen Urlaub in Schweden hat es ein paar Wochen gedauert, bis wir mit unserer Blumenampel-Herstellung wieder in die Gänge gekommen sind. Mittlerweile haben wir aber wieder einige geknüpft – natürlich im Makramee-Stil. Übrigens: Vielleicht eignet sich diese Knäuel-Kette sogar als fetziger Natur-Schmuck bzw. als Hingucker für Starlets. Wer hat schon so dicke Knollen um den Hals – dass solch ein Umhängsel auffallen würde, logisch. Wer es probieren will, soll uns ein Foto schicken, auf dem der Auftritt in der Öffentlichkeit dokumentiert ist. Los, los – den Mutigen gehört die Welt. Oder wie Seneca sagte: "Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig."

Eine Garnknäule-Kette mit Maßband & Schere – fit für die Champs-Élysées. Erfinder: Canelpule.

Montag, 22. August 2016

Unbedeutendes Stilleben aufgemotzt



Kartoffel machten sich vom Acker
damals war kein Glas am Tisch
beim Schälen meinten sie noch wacker
"Der Reisessig ist nicht mehr frisch!"

An dieser Stelle – man ahnt es schon
rückt die Pfeife in das Spiel
den Schalen war das nur mehr Hohn
sie waren angelangt am Ziel

Und sei es unbedeutsam dieses Leben
die Vase hinten die ist chic
zu sehen ist es nicht ganz, eben
ein Winkel macht noch keinen Blick

Freitag, 12. August 2016

Geröstete Nüsse mit Honig und Kakao

Fünf Mal eine Handvoll – und eigentlich wäre das ganze Teller leer. Ich muss mich wirklich zusammenreißten, um da nicht hinterlistig zuzulangen. Gesunde und süße Knabber-Ernährung inklusive Geschmacksexplosion nach eigener Zubereitung ist ziemlich einfach zu haben, vorausgesetzt man nimmt sich ein wenig Zeit dazu. So habe ich in zwei Durchgängen eine Eiweiß- und Omega 3-Bombe kreiert, die manchen Fertigprodukten klar den Rang abläuft: Geröstete Walnüsse, Kürbis- und Cashewkerne, sowie Haferflocken mit Kakao und Honig!

Zubereitung:
a) Kürbiskerne und Haferflocken mit (Tiroler Imker)-Honig und Kakaopulver sowie kaltgepresstem Olivenöl vermengen (vorher das Öl untermischen, sonst klebt der Honig zu stark), und wenige Minuten in einer Pfanne am Herd anrösten (leicht oder stark bleibt dem Ego vorbehalten). Auskühlen lassen

b) Cashewkerne und Walnüsse ebenfalls mit obigen Zutaten vermengen, und bei Umluft in einem vorgeheiztem Backrohr (220 Grad) auf Backpapier rösten (immer wieder durchmengen). Das Rösten passiert schnell, aufpassen, sonst sind die Nüsse kein Genuss mehr! Vor allem die Walnüsse sind flott unterwegs. Auskühlen.

PS: Wenn's schneller gehen soll (mit Auge auf die Energiekosten) – alles zusammen im Backrohr machen.

Anschließend alles vermengen – und sich in Achtsamkeit üben. Denn sonst ist der Teller leer, bevor man sich einmal umgedreht hat. Passt perfekt zu Krimis wie "Barnaby", "GSI – Spezialeinheit Göteborg", "Irene Huss", Wallander", "Komissarin Lund, und "Maria Wern". Oder zu den vielen  Rio-Olympiastunden.

Ab ins Rohr mit den Cashewkernen und Walnüssen.

Fertig ist der Zauber – Protein für die Zeit nach dem Joggen und Schwimmen.

Was glaubt ihr – sind die Knabberlis noch am Teller? Ts, wenn der Krimi so spannend ist.